Die H&S Elektronik Fahrzeugtechnik GmbH, entstanden aus den Namen der
beiden geschäftsführenden Gesellschafter Häußler und Scholz, kam durch
die gemeinsame berufliche Vergangenheit zustande:
Die erste digitale Motorelektronik (DME) von BMW faszinierte Günther Häußler
schon während seiner Prototypenerfahrung in den 80iger Jahren wegen der
frei programmierbaren Kennfelder für Zündung und Einspritzung, geradezu
ideal geeignet für Leistungssteigerung.
"Kollege" Scholz, gerade aushilfsweise der BMW Motorsport GmbH entsprun-
gen, hatte die technische Umsetzung aus seiner Microsoft Erfahrung schnell
parat; der Grundstein für eine Software Firma im Fahrzeug-Elektronik Segment
war gelegt.

Günther Häußler
 Geschäftsführer
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Thomas Scholz
 Geschäftsführer, Entwicklung
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Von da an ging es bergauf: 1995, ein Jahr nach dem Start mit BMW Leistungs-
steigerungen, gab es bereits ein weites Spektrum für Fahrzeuge mit Bosch-
bzw. Siemens-Motorsteuergeräten.
Das Chip Tuning nicht "mal eben" auf dem Rollenprüfstand stattfinden kann,
sondern sinnvoller im Messgeräte-Umfeld von Motorprüfständen mit Abgas-
und Klimatisierungsanlagen ist, zeigt sich an verschiedenen Aufträgen aus der
Automobilindustrie:
- Angefangen bei hubraumerweiterten 4 Zylinder Motoren, über auf-
gebohrte 6 Zylinder bis hin zu großvolumigen 8 und 12 Zylinder
Aggregaten einzelner Fahrzeugveredler und Motorenbauer, stammt
die Software der Motorsteuerung von H&S.
- Auch gepanzerte Sicherheitsfahrzeuge bis Schutzklasse B7 (Leer-
gewicht bis 4,8 t) erfordern Leistungsanpassungen, bzw. Vmax-
Begrenzung, H&S entwickelt sie.
- Sonderwünsche von Scheichs, sei es den stärksten Bentley Turbo
oder einen auf 104 Oktan abgestimmten Audi S8 für den Einsatz bei
Wüstenrally's zu haben, sind kein Problem, denn von den Stützpunkt-
händlern, aus Taiwan, Japan, USA oder Kanada kommen immer
neue "verrückte" Sonderwünsche.
Heute ist H&S in der Lage, mit zahlreichen nationalen und internationalen
Stützpunkthändlern nahezu jeden Kundenwunsch an jedem Ort der Welt so
zu erfüllen, als wäre der Kunde direkt in Starnberg: Mr. Soichiro in Tokio
fährt zum dortigen Stützpunkt: Software wird ausgelesen, online nach
Starnberg gesendet, bearbeitet, zurückgesandt und in Tokio wieder geladen,
Zeit: maximal 2 Stunden. Nach Abu Dhabi liefert UPS in einem Tag -
"Gut Ding braucht Weile", sagte man früher, aber nichts ist mehr so, wie es
einmal war, jedenfalls bei H&S.
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